männliche Archetypen

Der väterliche König, der mutige Krieger, der weise Magier und der leidenschaftliche Liebhaber sind 4 massgebliche männliche Archetypen, die weltweit in jedem Mann tiefenpsychologisch verankert sind. Diese steuern unsere Verhaltens- und Denkmuster unterbewusst. Sie sind Teil der männlichen Identität. 

Immer wenn wir im Leben einen Mangel spüren, liegt es daran, dass sich einer der vier Archetyp gerade nicht voll entfalten kann. Immer wenn Du gerade in einem Flow-Zustand bist, lebst Du einen oder mehrere Deiner Archetypen in vollkommener Fülle aus. Im DER KREIS DER MÄNNER(Workshop) erfährst Du, wie Du Deine inneren machtvollen Archetypen nutzen kannst, um Mängel zu beseitigen und wieder in deine männliche Kraft zu finden. 

 

Es sind lebensverändernde Workshops, Menthorings und Coachings die dich in deinen Flow der männlichen Schöpferkraft bringen. Melde dich für ein unverbindliches Beratungsgespräch Dauer ca. 60 Min. im Wert von CHF 175.00, mir ist bewusst wie wichtig authentische Männlichkeit ist.

Aus diesem Grund sind die Beratungsgespräche kostenlos.


Der König

Der König führt.

Der wahrhaftige König ist die typische Vaterfigur und der Inbegriff für Ordnung, Gelassenheit und Frieden. Er impliziert diese königlichen Eigenschaften auch in der seiner Welt durch und animiert andere Männer mit seinem Sein. Der König schafft Voraussetzungen für kreative Unternehmen und friedvolle Partnerschaften. Er ist der liebevolle, gerechte und strafende Vater der Familie, der Nation und der Welt und vertritt das Gesetzt sowie die ethische und moralische Traditionen. Er sieht andere Menschen mit all ihren Schwächen, wertet aber nicht. Er sieht sie mit all ihren Talenten und feiert Ihren Wert. Der großherzige König ermutigt und wertschätzt verdienstvolle Menschenbürger. Weil er, als wahrhafter König, seiner selbst gewiss ist, kennt er keine Eifersucht.

Dabei ist er der Garant für gefühlte Sicherheit und erlebte Kontinuität. Er steht für die Macht des männlichen und damit für den väterlichen Schutz der Gemeinschaft. Ein wahrer König (heute Chef, Vater, Polizist… ) gibt seinen Untergebenen seinen väterlichen Segen in Form von Anerkennung und wertschätzendem Lob.

Er ist wahrhaft großmütig und liebevoll. Aber auch harsch und bestrafend. Ein König spricht Missstände und Fehler offen und ehrlich an. Und er weißt jene in seine Grenzen, die es wagen, die Regeln zu missachten. Sollte es notwendig sein, nutzt der König seinen Zorn, um andere zum Wohle des Größeren zu bestrafen. Er lässt sich dabei jedoch nie von seinen Emotionen leiten, sondern nutzt seine Emotionen für die größere Sache.

Dabei bietet der wahre König einem Bestraften immer die Hand zur Wiedergutmachung an. Ein König kann verzeihen. Genauso kann er sich selbst verzeihen. Denn er weiß, dass auch er Fehler macht und dass er dafür gerade stehen muss. Er bringt Standhaftigkeit, innerer Frieden und Gelassenheit. Der Lichtkönig sieht die Welt mit Augen, die tiefe Sicherheit, väterliche Stärke und herzergreifende Freundlichkeit ausstrahlen. Er ehrt und fördert sie. Er belohnt und ermutigt das Schöpferische in uns und in anderen Menschen. Der vollendete König glättet chaotische Gefühle und bremst überschwängliches Verhalten. 

 

Ein Schattenkönig ist ein Tyrann oder Schwächling. Er ist sich seiner selbst nicht sicher und fürchtet die männliche Kraft, die leidenschaftliche Freude, die Vitalität seiner Kinder und jeden Menschenbürger. Dieses Bedrohungen will er ersticken, mit der hinterlistigen Herabsetzung ihrer ehrlichen Interessen, freudigen Hoffnungen und grössten Talenten. Er selbst ist masslos bedürftig nach den Bestätigungen von anderen, statt andere Menschen zu bestätigen und zu fördern. Der Mann im Banne des Tyrannen ist sehr empfindlich gegenüber Kritik, bei der kleinsten Bemerkung fühlt er sich schwach und wertlos. Unter dieser primitiven Wut verbirgt sich das Gefühl der Wertlosigkeit, der Verletzlichkeit und die Angst zu versagen. Hinter dem ungerechten Tyrannen steckt ein schwacher Mann.


Der Krieger

Der Krieger handelt.

Ein epischer Krieger ist mehr als nur ein starker Kämpfer. Er ist ein naturbewusster Jäger und damit zuverlässiger Versorger seiner Sippe. Er beschützt seine Familie und symbolisiert die Kraft des Mannes, sich Herausforderungen zu stellen. Für diese Herausforderungen braucht er Entschlossenheit, Disziplin, Mut und Ausdauer. Der Krieger sucht nach Herausforderungen, weil er weiss, dass dort wo die Herausforderung ist auch sein Wachstum Zuhause ist. Seine Angriffslust ist die positive Haltung gegenüber dem Leben. Der Krieger ist sich bewusst, was er will und wie er es bekommt. Er „denkt nicht zu viel“, weil zu viel Denken zu Zweifel führt, Zweifel führt zu Zögern, Zögern führt zu Untätigkeit, Untätigkeit führt zu Stillstand und Stillstand führt zu Rückschritt. Der Krieger ist ein Macher. Er ist das Abenteurer, er besteigt Berge , kämpft sich durch Schluchten  und entdeckt neue Wege. Er ist der furchtlose Pionier, der scheinbar Unmögliches möglich macht. 

Ein weiser Krieger ist ein Mann von Ehre und Loyalität. Wenn er sein Wort gibt, hält er sich an seine wahrhaftige Aussage. Er existiert nicht, um persönliche Wünsche und eigennützige Bedürfnisse zu befriedigen, sondern er stellt sich in den Dienst der höheren Identitäten und Idealen.

Ein Krieger lernt sein inneres männliches Feuer zu beherrschen. Er zähmt die seine kernige Wildheit, seine explosive Aggression und seine feurige Leidenschaft in ihm zuerst, um sie dann zielgerichtet einzusetzen. Ein Krieger ertüchtigt seinen Körper mit Sport. Dabei misst er sich mit anderen Kriegern und nimmt an heldenhaften Wettkämpfen teil. Der Wettkampf dient der Kultivierung des eigenen Feuers. So ist er auf eventuelle Konflikte gut vorbereitet und kampfbereit.

Der Krieger lässt oft keinen Stein auf dem Anderen. Doch er vernichtet nur, was zerstört werden muss, um Platz zu schaffen für erfrischend Neues und kreativ Lebendiges. Noch im Akt des Zerstörens errichtet die Kriegerenergie die Fundamente für die neue Welt, die es zu erschaffen gilt. Der Krieger kann mit wenig Rücksicht auf persönliche Gefühle besser handeln, er steht sich selbst nicht im Weg und wird dadurch kraftvoller, rascher und effizienter. Dies kann bei alleiniger Regie des Kriegers ohne Verbindung zu einem der anderen drei Archetypen katastrophale Folgen haben, selbst bei positiver Kriegerenergie.

 

Der Schattenkrieger quält andere oder sich selbst, weil die Selbstliebe fehlt. Abgetrennt von menschlichen Beziehungen kann es bei solchen Männer zu ernsten und tiefgründigen Problemen führen. Weil der dunkle Krieger so verletzlich ist, was Bindung und Beziehung betrifft, muss der vom Schattenkrieger gelenkte Mann unter allen Umständen das Denken und die Gefühle unter Kontrolle halten.(nicht verdrängen, sondern kontrollieren). Bei einem Mann, der vom Krieger abgelöst ist, schleicht sich die Grausamkeit durch die Hintertür und wütet in einer katastrophalen Art und Weise auf dieser Welt. Mit epischen Konsequenzen für sein Umfeld.


Der Magier

Der Magier denkt.

Es ist die Magierenergie, die unsere moderne Zivilisation antreibt. Schamane, Medizinmann, Lehrer, Erfinder, Wissenschaftler, Arzt, Rechtsanwalt, Techniker – Diese Berufungen haben alle Zugang zu dieser Energie. Der Magier ist eingeweiht in das geheime und verborgene Wissen jeglicher Art. Er ist ebenfalls zuständig für die Einweihung und Initiation anderer, indem er den Weg lehrt und die allumfassende Weisheit erweckt. Er kann Kontakt aufnehmen mit tief im Innern liegenden Wahrheiten und göttlichen Kraftquellen. Der Magier erkennt das Böse und entlarvt es als das nicht Dienliche was es ist. Wenn das Böse, wie so oft, sich in der täuschenden Maske des Guten zeigt. Der Magier tritt mehrheitlich in Krisenzeiten auf den Plan. In Notfällen treten Menschen oft in eine Raum-Zeitebene ein, die sich sehr von der Alltagserfahrung unterscheidet.

 

 

Der Schattenmagier manipuliert andere oder verweigert sein Wissen. Die Fäden, die er zieht, sind unsichtbar. Er enthält vitale Informationen vor, streut spärliches Wissen aus, ist auf seinen eigenen Vorteil bedacht und hat Gier nach Macht. Er verweigert sich der Aufgabe, anderen sorgfältig Schritt für Schritt weiterzuhelfen, ein unerlässliches Element jeder Einweihung. Er verweigert sich der Selbsterkenntnis und will die grosse Anstrengung nicht auf sich nehmen, die eine konstruktive Bändigung von Kraft mit sich bringt.


Der Liebhaber

Der Liebhaber fühlt.

Der Liebhaber ist das tiefer liegende Energiemuster von Lebhaftigkeit, Lebendigkeit und Leidenschaft. Der Liebhaber ist zutiefst sinnlich, bewusst und sensibel für die materielle Welt. Der Liebhaber ist mit allen Dingen intim verbunden. Er fühlt sich anteilnehmend mit allem vereint. Alle Dinge sind eins und untrennbar miteinander verbunden. Er fühlt die Welt in einem Sandkorn. Der Liebhaber in seiner höchsten Essenz kann sogar das Universum in einem Sandkorn fühlen. Die Fähigkeit, sich eins mit dem anderen Menschen und der Welt zu fühlen, lässt ihn die Freude und den Schmerz erfahren. Die spirituelle Tradition der Mystik und der Philosophie ist tiefe Liebhaberenergie. Für den lebendigen Liebhaber ist alles Leben Kunst. Er lebt oft nahe an der feurigen Kraft des schöpferischen Unbewussten. Für die meisten von uns spielt das Liebesleben die Schlüsselrolle beim Zugang zum Liebhaber. Der Liebhaber bildet – auf den ersten Blick – den Gegenpol zu den übrigen Energien gereifter Männlichkeit. Sein feuriges Engagement ist den Interessen von Krieger, Magier und König – für Grenzlinien, Bändigung, Ordnung und Disziplin – entgegengesetzt.

 

Der Schattenliebhaber ist süchtig nach dem Ertrinken in einem Ozean der Sinne. Er kann nicht mehr einen Schritt zurücktreten und „zu sich kommen“. Ständig auf der Suche, nach was, weiss er nicht. Mit zu viel Kontakt zum Liebhaber ohne Hilfe des Königs, Kriegers und Magiers ist man unfähig, zur Ruhe zu kommen, oder eine Grenze der Sinnlichkeit zu akzeptieren. Ohne Kontakt zum Liebhaber stehen wir im Bann des unfähigen Liebhabers: Wir erfahren das Leben kalt und leidenschaftslos. Wir fühlen uns gelangweilt, bedürftig, träge und gleichgültig.